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TROCKENEISSTRAHLEN

Umweltverträgliche Oberflächenreinigung

Trockeneisstrahlen ist ein Druckluftstrahlverfahren, bei dem als Strahlmittel festes Kohlenstoffdioxid, sogenanntes Trockeneis in Pelletsform mit einer Temperatur von -78,9 °C eingesetzt wird.

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Trockeneis ist ungiftig, geruchlos, nicht brennbar, geschmacksneutral, lebensmittelecht und nicht leitend. Im Gegensatz zu anderen Strahlmitteln hinterlässt Trockeneis keinen Strahlgutabfall, da es beim Aufprall auf die Oberfläche sublimiert.​

Funktionsprinzip

1) Der thermische Effekt
Die CO2-Pellets werden in der Trockeneisanlage mit Druckluft (Ölfrei, wasserfrei) auf eine Geschwindigkeit von ca. 300 m/s beschleunigt. Die auftreffenden Trockeneispellets erzeugen einen punktuellen Thermoschock und führen zu einer Versprödung der zu entfernenden Oberfläche. Aufgrund der unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten entstehen zwischen Schmutzschicht und Untergrund thermische Spannungen, die eine Mikro-Rissbildung in der Schmutzschicht entstehen lässt.


2) Der kinetische Effekt
Die hohe kinetische Energie der Trockeneispellets führt dazu, dass sie tief in diese Mikro-Risse eindringen und die zu beseitigende Materialschicht unterwandern. Durch die ca. 700-fache Volumenvergrößerung platzt die zu entfernende Oberfläche vom Untergrund ab.

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3) Das Sublimieren

Die in die Sprödrisse eingedrungen Trockeneispartikel sublimieren (verdampfen) nach dem Aufprall sofort wieder und gehen als ungiftiges Gas in die Atmosphäre zurück.

ANWENDUNGSGEBIETE

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